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Re: Zum hungrigen Hobbit (Ihr seid herzlich auf ein Bier eingeladen - erzählt dabei eure Geschichtendie )
von Ferinon am 21.01.2010 19:49Die Pferde fielen in einen langsamen Trab.
Sie hatten die Morgensonne im Rücken und bewegten sich in Richtung Auenland.
Wegen der zusätzlichen Last kamen sie nicht so schnell voran, wie geplant.
Aber Ferinon hatte sich an den Gedanken gewöhnt.
Er hatte keine Eile und die Wildniss schreckte ihn nicht.
Ausserdem hatte es auch eine angenehme Seite.
Die junge Frau vor ihm fühlte sich angenehm an und ihr
Haar roch nach einem Blumenbeet.
Nicht dass er sich romantische Gedanken gemacht hätte,
aber er war nun mal ein Mann und als solcher fühlte er sich in der Rolle wohl.
Sie vertrieben sich die Zeit indem sie alte Geschichten erzählten.
Ferinon berichtete von der Anfangszeit seiner Ausbildung in den Waffenkünsten.
Sein erster Lehrmeister in Bree hatte ihn merkwürdige Dinge tun lassen.
Da war diese Übung mit dem Hühnerfangen.
Sie endete damit, dass Ferinon mit der Nase in einem Misthaufen gelandet war.
Für die Geschichte erntete er lautes Gelächter seiner Begleiter.
Am späten Vormittag hatten sie die Räuberwacht passiert.
Da keinem der Sinn nach kämpfen stand, umgingen sie das Lager nördlich.
Der Weg führte sie entlang am Fuße der Brandywine Berge.
Im Süden waren die Schatten des alten Waldes zu erkennen.
Die Sonne stand hoch über ihnen, als sie eine erste Rast einlegten.
Sie hatten sich einen sanften Hügel an einem Bachlauf gewählt.
Dort konnten die Pferde getränkt werden und die Sicht war weit genug,
um nicht von unliebsamen Gästen überrascht zu werden.
Nachdem Ferinon sein Pferd versorgt hatte, ließ er sich auf einem großen Stein nieder,
der sich durch die Hitze der Mittagssonne angenehm warm anfühlte.
Als er ihre ungefähre Position geschätzt hatte, sprach er Wil an.
Wil, du weißt schon, dass es recht knapp wird, das Auenland heute noch zu erreichen?
Wir haben etwas die hälfte der Strecke bis zur Brandywinebrücke zurückgelegt und es ist Mittag.
Und im Auenland haben wir auch noch ein ganzes Stück Weg vor uns.
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Zum hungrigen Hobbit (Ihr seid herzlich auf ein Bier eingeladen - erzählt dabei eure Geschichtendie )
von Ferinon am 20.01.2010 20:08Die Sonne hatte schon ein Stück des Firmaments erklommen, als Wil endlich mit seinem Pony aus dem Stall kam.
Er sah irgendwie übernächtigt aus.
Ferinon musste Lächeln. Wie es aussah hatte in dieser Nacht keiner genug Schlaf gefunden.
Er betrachtete mit Interesse den Dialog zwischen den vermeintlich Fremden neben sich.
Irgendetwas sagte ihm, dass sie sich bereits begegnet waren.
Da jedoch beide taten als kannten sie sich nicht, wollte er nicht näher darauf eingehen.
Die Frau kannte er kaum. Wil jedoch vertraute er soweit, dass er sich nicht sorgen musste.
Ferinon holte sein Pferd aus dem angrenzenden Gatter, wo er es zuvor eingestellt hatte.
Es war ein stolzes Galadhrim Ross. Jene schneeweiße Pferderasse der Elben aus Caras Galadhon.
Er hatte so manche Schlacht mit den Elben geschlagen udn sich so einen Namen bei ihnen gemacht.
Schließlich waren sie bereit gewesen ihm eines der seltenen Pferde zu überlassen.
Es war von den Elben mit Erin Geldahan il Eldar benannt worden. Was soviel bedeutete wie
Erin - Geschenk der Elben.
Als er sich wieder der Gruppe zuwandte sah er das traurige Gesicht der Bardin und hörte
wie Wil seinen Vorschlag unterbreitete.
Jetzt erst dämmerte ihm, dass die Frau über kein Reittier verfügte.
Er schalt den Hobbit für sich einen Narren.
Zu Zweit auf dem Pferd würden sie nicht so schnell voran kommen, wie er erwartet hatte.
Das Pferd würde eine hohe Last tragen müssen.
Möglicherweise würden sie sogar im freien übernachten müssen.
Andererseits konnte Lucyna nicht viel wiegen.
Er tätschelte Erin den kraftvollen Hals. Der Hengst würde es schaffen.
Rasch fing er sich und willigte lächelnd in den Vorschlag ein.
Dann betrachtete er sich Lucynas Kleid und fragte sich, wie sie damit überhaupt reiten wollte.
Nun Lucyna, wie wollen wir das machen?
Als er ihren unsicheren Blick sah, fragte er sich, ob die Frau überhaupt schon mal geritten war.
Zu zweit würden sie nicht auf den Sattel passen.
Also musste einer hinter dem Sattel Platz nehmen.
Ihm wurde sofort klar, dass er dieser jemand sein würde.
Mit dem Kleid konnte Lucyna offensichtlich nur seitlich auf dem Tier reiten.
Erneut fluchte er innerlich über die Freigiebigkeit des Hobbits.
Als Lucyna ihr Bündel packte und nicht auf sie achtete,
klatschte seine flache Hand blitzschnell gegen den Hinterkopf von Wil.
Als die Frau sich mit ihrem Bündel wieder Wil zu wandte grinsten sie beide unschuldig an.
Schließlich sprang Ferinon auf sein Pferd und ließ sich hinter dem Sattel nieder.
Lucyna wirkte ein wenig unschlüssig, wie es nun weitergehen sollte.
Kurzerhand beugte er sich herunter und hob sie seitlich in den Sattel.
Er stellte fest, dass sie erstaunlich leicht war.
Sie wirkte überrascht, sagte aber nichts.
Er fasste um ihren Körper und ergriff die Zügel des Hengstes.
Sie waren bereit aufzubrechen.....
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Sippentrailer
von Ferinon am 20.01.2010 19:36Hey, das sieht ja schon richtig gut aus.
Nur die Schrift könnte noch etwas größer sein finde ich.
Weiter so 
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Wing Commander !?
von Ferinon am 19.01.2010 22:31Na das wäre ja ne Überraschung.
Bin gespannt 
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Zum hungrigen Hobbit (Ihr seid herzlich auf ein Bier eingeladen - erzählt dabei eure Geschichtendie )
von Ferinon am 18.01.2010 23:17OOC:
Der Hungrige Hobbit steht weiterhin jedem offen.
Kehrt ein und erzählt von euren Heldentaten, spielt dem Wirt eine Ballade
oder schließt euch der kleinen Gruppe Reisender an.
Der Weg ist lang und nette Leute sind willkommen.
Dieser Threat steht jedem offen, sein Rollenspiel auszuleben, wie er mag.
Die Geschichten leben von euch, nicht von mir.
Also traut euch und versucht es einfach mal.
Man sieht sich im Hungrigen Hobbit, oder in den Weiten Mittelerdes.
Gute Reise
Ferinon
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Zum hungrigen Hobbit (Ihr seid herzlich auf ein Bier eingeladen - erzählt dabei eure Geschichtendie )
von Ferinon am 18.01.2010 22:47Ferinon genoss die Ruhe und den Anblick des sich bietenden Anblicks.
Das Breeland leuchtete in satten Farben in der aufgehenden Sonne.
Die Sicht war klar. Im Westen waren die hügel des Auenlandes zu erahnen,
während im Osten die Rauchfahnen der Kamine über Bree zu erkennen waren.
Ferinon dachte über den heutigen Weg nach.
Die Strecke war weitestgehend ungefährlich.
Ein paar wilde Tiere oder ein paar Banditen wären möglich.
Aber er hatte nichts bedrohlicheres gehört in letzter Zeit.
Wenn sie der Weststraße folgten, sollten sie die Brandywinebrücke am frühen Nachmittag erreichen.
Ein Geräusch riss ihn aus seiner Ruhe und seinen Gedanken.
Die Tür zur Schankstube schwang knarrend auf.
Lucyna trat aus dem Haus. Er bemerkte eine Beule an ihrem Kopf,
beschloss aber sie nicht darauf anzusprechen.
Sie trug ein einfaches Reisekleid.
Es brachte ihr Figur gut zur Geltung. Ferinon dachte für sich, hübsch das Mädel.
Sie gab vor, von dem Lärm in der Nacht nichts mitbekommen zu haben.
Was mochte diese Frau für einen Schlaf haben?
Er beschloss während der Reise ein Auge auf sie zu haben.
Wer zu diesen Zeiten einen so tiefen Schlaf besaß,
würde Gefahren sicher erst bemerken, wenn es zu spät war.
"Wir haben gutes Reisewetter. Wenn Wil endlich aus den Federn käme,
wären wir bereits am frühen Nachmittag im Auenland.
Ich dachte gerade über die Reiseroute nach, als ihr heraus kamt.
Ich denke wir sollten parallel der Weststraße reiten.
Auf der Straße lungert zu viel Pack herum und ich möchte unnötigem Ärger
aus dem Weg gehen.
Was meint ihr?"
Sie stimmte all zu schnell seinem Vorschlag zu.
Es bestätigte seinen Verdacht, dass sie noch nicht viel herum gekommen war.
"Nun, dann warten wir mal auf Wilrocer."
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Zum hungrigen Hobbit (Ihr seid herzlich auf ein Bier eingeladen - erzählt dabei eure Geschichtendie )
von Ferinon am 18.01.2010 18:45Die Dielen knarrten leise.
Ferinon erwachte von den leisen Schritten auf dem Flur.
In seiner Zeit im Kampf gegen den Schatten hatte er sich einen leichten Schaf angewöhnt.
Einen Moment lang lauschte er den Geräuschen.
Er hörrte ein sehr leises metallisches Scharren.
Plötzlich hörte er ein Geräusch, dass nicht zu den bisherigen passen wollte.
Eine Tür wurde knarrend aufgerissen.
Es folgte ein dumpfer Schlag.
Ferinon war auf den Beinen.
In einer Hand hatte er sein Schwert, in der anderen seinen Dolch.
Katzengleich sprang er in den toten Winkel hinter seiner Tür und lauschte weiter.
Eine zweite Tür schnelle Schritte ein metallisches Klirren.
Dann hörte er die Stimme des Hobbits.
Seine Hand fuhr zur Tür - er wollte ihm zur Hilfe eilen.
Doch dann vernahm er Worte, die ihm sagten, dass Wil alles im Griff hatte.
Er lachte leise und entspannte sich.
Eine Tür schlug zu.
Er hörte Will auf dem Flur reden. Er wußte zwar nicht was dort vor ging aber er war sicher,
dass der Hobbit damit klar kam.
Als er bereits wieder im Bett lag, vernahm er Schleifgeräusche auf dem Flur.
Eine weitere Tür schlug zu - es herrschte wieder Ruhe.
Ferinon fand kaum noch Schlaf in dieser Nacht.
Gegen Morgen schlich noch einmal Jemand über den Flur.
Ferinon fragte sich, ob da jemand ein Stelldichein hatte und musste grinsen.
Da er eh nicht mehr schlafen konnte, stand er auf packte sein Bündel
und ging noch vor dem ersten Licht des Tages nach unten.
Wiliam war bereits auf und deckte den Schankraum ein.
Er sah aus, als hätte er auch kaum geschlafen.
Ferinon musste unvermittelt lachen als er seinen zerknirschten Blick sah.
Wiliam fiel in das Gelächter ein und schimpfte über den nächtlichen Lärm im Haus.
Ferinon setzte sich an einen großen eingedeckten Tisch und nahm gemeinsam mit
dem Wirt ein kleines Frühstück ein.
Zum Abschied drückte er den Wirt an sich und versprach eine baldige Wiederkehr.
Dann verließ er den Schankraum um sich um sein Pferd zu kümmern.
Er hoffte, dass seine Begleiter bald erscheinen würden.
Der Weg war lang und anstrengend. Deshalb wollte er so bald wie möglich los.
Viel Hoffnung hatte er allerdings nicht. er kannte die gemütliche Art der Hobbits allzu gut.
Als sein Pferd gesattelt und sein Bündel verstaut war, setzte er sich auf eine Bank
vor der Gaststube und stopfte sich eine Pfeiffe.
Er genoss das Bild dass sich ihm bot. Der Gasthof lag auf einer Anhöhe.
Von hier aus hatte man einen guten Blick über die sanften Hügel des Breelandes.
Noch lag alles im Schatten, doch der Himmel hatte sich bereits erhellt
und zeigte eine leichte Rotfärbung.
Gerade ging die Sonne über den Brandy Bergen auf.
Er streckte die Beine aus und erwartete seine Begleiter.
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
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Re: Zum hungrigen Hobbit (Ihr seid herzlich auf ein Bier eingeladen - erzählt dabei eure Geschichtendie )
von Ferinon am 16.01.2010 16:11Ferinon beobachtete seine neue Begleiterin.
Er verstand jetzt, was ihn an ihrer Erscheinung so verwirrt hatte.
Er bemerkte aber auch, dass es ihr nicht angenehm war über das Thema zu sprechen
und genoss er ihre Kindheitserfahrungen bei den Elben.
Als er dann sah, welchen Appetit sie an den Tag legte musste er schmunzeln.
Offensichtlich schlug sie sich mehr Schlecht als recht durch das leben.
Sie hatte trotz ihres Hungers auf eine Mahlzeit verzichtet.
Scheinbar hatte sie nicht viel Erfahrungen mit den geflogenheiten in Ansiedlungen.
Es war Usus, dass der Wirt für Spielleute aufkam.
Schließlich unterhielten sie seine Kundschaft.
Ferinon beschloss sich ihrer ein wenig an zu nehmen.
Er wollte ihr, sofern sich die Gelegenheit gab, die Sitten der Menschen näher bringen,
die ihr scheinbar vorenthalten wurden.
Die Nacht war längst herein gebrochen.
Es war spät und die Reise am Folgetag würde lang werden.
Daher beschloss er sich zurück zu ziehen.
Ich bitte um Verzeihung, doch es ist bereits spät.
Morgen wird ein langer Tag. Daher bitte ich um Entschuldigung.
Wenn ihr erlaubt, würde ich mich gerne zurück ziehen.
Lucyna lächelte ihn an.
Natürlich, auch ich werde mich gleich zurück ziehen.
Habt Dank - unsere reise beginnt Morgen beim ersten Licht des Tages.
Ich hoffe ihr seid kein Langschläfer.
Er grinste sie schelmisch an, dann wandte er sich ab.
Ferinon schlug dem Wirt hart auf die Schulter, griff seine Laute und sein Bündel und begab sich zur Treppe.
Sein Zimmer lag im Obergeschoss. er hatte einen wunderschönen Abend verbracht und fühlte sich wohl.
Aber er war auch erschöpft. Daher war er sicher, schnell zu einzuschlafen.
Aus Gewohnheit stellte er einen Stuhl vor die Tür, legte sein Schwert offen in Griffnähe
und einen Dolch unter das Kopfkissen.
Tatsächlich dauerte es nur wenige Minuten bis er einschlief.
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."

Re: Freelancer
von Ferinon am 16.01.2010 15:11So hab noch mal ein bisl rumgegoogled :)
Mir scheint dass die deutsche Version ein hack oder crack oder wie auch immer ist.
Die Seiten, die eine "Deutsch-Mod" anbieten sehen alle etwas schwindlig aus :)
Wirkt auf mich illegal das ganze.
Es gibt wohl files, die man austauschen kann.
In denen ist der Code so verändert, dass Teile des Spiels auf deutsch sind.
Eine rein deutsche Downloadversion habe ich auch gefunden.
Keine Ahnung ob die noch funktioniert.
Ob das Angebot legal ist, möge jeder selbst prüfen.
Freelancer - Gullyboard
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
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Re: Freelancer
von Ferinon am 16.01.2010 15:02Freelancer hmm?
War das nicht ne eigenständige Serie?
"Dies möge die Stunde sein, da wir gemeinsam Schwerter ziehen!"
"Grimmetaten erwachet."
"Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen."


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